ALLES RUND UM DEN GARTEN

Zaunbau

19. September 2010

Wer über einen Zaunbau in seinem Garten nachdenkt, sollte zuvor einige Punkte durchdenken. Möchte man einen Zaun als Zierde und Verschönerung oder als Blickschutz? Wenn kleine Kinder im Haushalt leben, geht es auch um eine Sicherheitsperspektive. Haustiere können mittels eines Zaunes nicht entlaufen. Auch Einbrecher können durch geeignete Zaunanlagen dem Grundstück ferngehalten werden. Hat man die Fragen geklärt, welche Eigenschaften die Zaunanlage besitzen soll, kann man aus verschiedenen Materialien für den Zaunbau wählen. Die am meisten verwendete Variante ist ein Holzzaun. Robuste Holzarten sind Lärche, Eiche, Edelkastanie und Kiefer. Preiswerter werden Fichte und Weide angeboten. Bankirai-Holz ist das langlebigste unter den Zaunbau geeigneten Hölzern, aber auch das Teuerste.

Es gibt verschiedene Zauntypen, hier sind nur einige genannt: Aluminiumzaun, Bohlenzaun, Bretterzaun, Bambuszaun, Jägerzaun oder Palisadenzaun. Verwendet man Steine oder Beton, gilt die Abgrenzung, laut Bauvorschrift nicht mehr als Zaun, sondern wird als Mauer deklariert. Bevor man mit seinem Zaunbau Projekt beginnt, sollte man sich beim Bauamt erst informieren. Gewisse Statuten sind auch bei einem Gartenzaun einzuhalten. Höhenmaße der Zäune, Abstände zum Nachbargrundstück um nur einige zu nennen. Gerade mit den direkten Nachbarn sollte ein Gespräch über den geplanten Zaunbau erfolgen. Eine schriftliche Einwilligung der Nachbarn schließt spätere Unstimmigkeiten aus. Streit mit den Nachbarn will schließlich niemand haben.

Sind alle Bereiche geklärt, wird Material für den Zaunbau eingekauft. Hier hat man die Auswahl verschiedenster Einkaufsquellen: Den Gartenfachbetrieb, spezielle Zaunhersteller, den Bau- oder Heimwerkermarkt und Online-Shops. Der Kunde kann seine Zaunanlage aus einzelnen Elementen und Zubehörteilen auswählen. Eine einfache und unkomplizierte Lösung sind die von vielen Herstellern angebotenen kompletten Zaunsets. Sie sind inklusiv aller Zubehörteile und einer ausführlichen Aufbauanleitung zusammengestellt. Damit sollte der Zaunbau jedem Gartenfreund gelingen.

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Schrebergarten

19. September 2010

Der Schrebergarten hat eine lange Tradition, welche schon mehrere hundert Jahre in unsere Zeitgeschichte zurückgreift. Damals wurden die heute unter dem Begriff Schrebergärten bzw. Kleingärten bekannten Anlagen von gemeinnützigen Institutionen oder der städtischen Behörde gebaut um den Ärmsten des Landes unter die Arme zu greifen. Hierfür wurden große Gartenflächen in kleine Einzelparzellen geteilt und Bedürftigen zur Verfügung gestellt. So sind im Laufe der Geschichte bis heute etliche dieser kleinen Gärten entstanden. Zwar muss der moderne Schrebergarten keine Hungerkatastrophe mehr verhindern, doch vom Grundprinzip hat sich nicht viel an dessen Aussehen, Aufteilung und Funktion geändert.

Der Nutzen von Schrebergärten
Heute erfüllen sie nicht nur nützliche Aufgaben, sondern haben sich zur Erholungsoase für gestresste Stadtbewohner manifestiert. Gerade in den Großstädten wie Berlin, Hamburg, Dresden etc. ist der Schrebergarten nicht wegzudenken. Häufig dient dieser zudem als Treffpunkt für Freunde und Familie, er ist auch unter der Bezeichnung Familiengarten bekannt. Wer kein großes Hausgrundstück oder wenigstens eine Terrasse hat, ist froh seine kleine Gartenidylle genießen zu können. Viele nehmen dafür gar weite Strecken in Kauf, denn inmitten hoch frequentierter Zentren hält sich die Auswahl in Grenzen. Damit sich die Fahrt zu abgelegenen Schrebergärten lohnt, sind diese in der Regel mit vielen Utensilien ausgestattet. Neben dem Werkzeug für die Gartenarbeit hat so mancher “Laubenpieper” (Umgangssprache) ein schickes Holzhaus mit Grill, Sonnenschirm und Sitzmöbeln vor Ort platziert.

Schrebergarten pachten
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten zum kleinen Gartenglück. In den meisten Fällen wird man den Schrebergarten pachten beziehungsweise mieten. Pacht Angebote gibt es überall hierzulande, wenden Sie sich dafür an die örtliche Gemeindeverwaltung oder an sogenannte Kleingartenvereine. Vor dem Pachten sollte der Interessent seine angedachte Parzelle respektive die Anlage im Gesamten genau ansehen. Dazu gehört ebenfalls die Inspektion von Toiletten plus weiterer Sanitäreinrichtungen. Diese stehen oftmals allen Pächtern gemeinsam zur Verfügung, für deren Pflege sorgt normalerweise die Verwaltung.

Schrebergarten kaufen
Mit der Pacht kann sich nicht jeder so richtig anfreunden. Wer lieber seinen Schrebergarten kaufen will, darf allerdings auf kein riesiges Angebot hoffen, je nach örtlicher Gegebenheiten. Denn im Gegensatz zur Miete ist der Kauf hier eher unüblich. Daher müssen Sie unter Umständen länger suchen oder noch weitere Entfernungen mit einkalkulieren. Neben den Vereinen und Stadtverwaltungen treten zunehmend private Verkäufer in den Markt. Vor dem Kaufen gilt es die Vertragsbedingungen zu studieren, bei Vereinen die Satzung, was selbstverständlich beim Pachten der Schrebergärten genauso wichtig ist. So manch geforderte Verhaltensregel hat es in sich, ein penibler Blick in die Unterlagen ist somit obligatorisch.

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Pergola selber bauen

19. September 2010

Will man eine Pergola Überdachung bauen, geht es meistens darum auf der Terrasse Sonnen-, Regen- und Sichtschutz zu gewährleisten. Natürlich ist dabei die Gestaltung des Gartens von ebenso großer Bedeutung. In den meisten Fällen sind die Gestelle von Pergolen aus Holz, Eisen, Steinen oder Aluminium gebaut, als Dach bietet sich Glas an. Bei der Glas Überdachung bleibt ein offenes lichtintensives Gefühl auf der Pergola Terrasse erhalten. Um vor Sonnenwärme im Hochsommer zu schützen empfiehlt sich die Montage einer Sonnenschutz Markise, sie sorgt für ausreichende Beschattung und zusätzlichen Sichtschutz. Wer die Holz bzw. Eisen Pergola selber bauen will, kann entweder einen fertigen Bausatz kaufen oder sich die Einzelteile selbst zusammen stellen.

Mehr als ein verlängertes Terrassen Dach
Die Zeiten sind vorbei als Pergolen Dächer nur eine Verlängerung von Terrasse und Gebäude waren. In der heutigen Zeit erfüllen sie vielfältige Zwecke, angefangen vom Carport bis hin zur Überdachung lauschiger Gartenplätze. Theoretisch kann man sogar eine Balkon Pergola bauen, vorausgesetzt die Fläche auf dem Balkon ist ausreichend groß.

Sichtschutz Überdachung
Zunehmend wichtiger wird die Blickschutz Funktion, denn kaum noch ein Grundstück ist uneinsehbar. Damit Ihre Pergola Sichtschutz bietet, können Sie diese zum Beispiel mit Rankpflanzen bewachsen lassen. In Kombination mit Markise, Sonnenschirm, Seilspannsegel usw. ist der Platz auf der Terrasse gut gegen alles geschützt.

Pergola Bauanleitung
Im folgenden eine kurze Bauanleitung für Pergolen: Vor dem Bau kommt natürlich die gründliche Planung. Überlegen Sie vorher genau wie die Holz- respektive Eisen Konstruktion nachher stehen soll. Die Positionierung der Pfähle sollte man auf dem Terrassen- bzw Gartenboden genau markieren. Dabei gilt es ausreichende Seitenabstände einzuhalten. Zur Befestigung der Pfeiler sind Bodenhalterungen eine praktikable Lösung, diese müssen Sie fest in den Boden verankern. Nun kann jeder einzelne Pfeiler in die jeweilige Halterung gesteckt werden. Grundsätzlich müssen alle Pfähle am Ende auf stabilem Fundament stehen, es darf nichts wackeln. Das Selber bauen von Pergolen ist sicher keine Aufgabe für unbedarfte Anfänger.

Jetzt geht es an den Bau der Pergola Überdachung. Ist dies nur eine Holzbalken Konstruktion, müssen Sie diese im Regelfall nur auf die Stützpfeiler nageln. Wer hingegen ein Pergola Dach aus Glas bauen will, steht einer größeren Herausforderung gegenüber. Der Umgang mit Glas ist mit Vorsicht zu genießen, befreundete Helfer sind bei der Montage ohnehin Pflicht.

Fertig kaufen oder selber bauen?
Im Zweifelsfalle sollte man eine Montage Firma mit dem Bau beauftragen. Zwar können Sie in Online Shops und Baumärkten günstige Pergola Bausätze kaufen, trotzdem ist der Selbstbau nur für fortgeschrittene Hobbymonteure empfehlenswert.

Bei der Gesamtkosten Kalkulation von Pergolen muss man auch an weitere Sonnen- und Sichtschutz Installationen denken. Unter Umständen ist der gesamte Bau nicht so günstig wie zunächst vermutet. Folgekosten können zum Beispiel eine Pergola Markise sein, gerade wenn das Dach aus Glas gebaut ist, staut sich schnell die Hitze darunter. Oder eine Kunststoff Überdachung, welcher unter der Pergola Sichtschutz gegen Blicke von oben gewährt. Gerade in Mehrfamilienhäusern besteht häufig der Wunsch sich vor Nachbarn “abzuschotten”. Egal ob Sie montieren lassen oder per Bausatz die Pergola selber bauen im vorhinein sollte man online und vor Ort verschiedene Preise für Pergolen vergleichen damit das ganze relativ günstig bleibt.

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Nutzgarten anlegen

19. September 2010

Immer mehr möchten einen Nutzgarten anlegen, denn Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten stehen hoch im Kurs. Dies resultiert vor allem aus hohen Preisen im Einzelhandel und der Tatsache, dass immer mehr Verbraucher unbehandelte Kost bevorzugen. Wer viel Platz auf dem Grundstück zur Verfügung hat ist fein raus, denn hier kann der Haus Besitzer auf Wunsch sowohl einen Ziergarten, Rasen und einen Nutzgarten anlegen. Will man Gemüse anpflanzen, ist auf jeden Fall ein sonniges Plätzchen erforderlich.

Problematischer wird es, wenn nur ein kleines Grundstück vorhanden ist. Hier kann man dann entweder einen reinen Nutzgarten anlegen ohne Rasen. Die andere Option wäre, einen Mischgarten zu bauen. Das heißt, es werden Gemüse, Kräuter, Obst und Zierblumen auf einer Fläche kombiniert. Teilweise blühen sie zusammen oder auch abwechselnd. Vielleicht mag das für den einen oder anderen etwas befremdlich klingen, viele werden aber überrascht sein, wie schön Zier- und Nutzpflanzen zusammen harmonisieren können. Ein Meer aus Blumen, Kräutern und Gemüse kann optisch sehr ansprechend sein.

Beim Obst wird es schon wesentlich schwieriger. Mal abgesehen von Bodenfrüchten wie Erdbeeren, stellt ein richtiger Obstgarten heutzutage ein echtes Problem dar. Denn wer einen Obst Nutzgarten anlegen möchte, indem Baumfrüchte wie Äpfel, Birnen, Pflaumen und Kirschen wachsen, braucht sehr viel Platz. Zu Zeiten grossflächiger Grundstücke war es Gang und gäbe zahlreiche Obstbäume mit weiten Abständen im Garten zu pflanzen. Heute muss sich der Gartenfreund in aller Regel mit einem Obst Nutzgarten bestehend aus 2 - 3 Bäumen begnügen. Zunehmend populärer werden daher auch platzsparende Strauchobst Sorten, die an allen möglichen Orten im Garten ihren Platz finden. Johannisbeeren, Heidelbeeren und Preiselbeeren lassen sich wunderbar zu Zierpflanzen kombinieren oder einfach am Zaun anlegen.

Kraterbeet

19. September 2010

Der Name lässt es bereits vermuten, das Kraterbeet hat optisch sehr viel Ähnlichkeit mit einem natürlichen Vulkankrater. Zwar sind in deutschen Gärten die Beete in einer Reihe die üblichste Form um Kräuter, Obst und Gemüse anzubauen. Doch neben den Hoch- oder Hügelbeeten setzt sich heute in den Gärten immer öfter das Beet in Form eines Kraters durch. Kein Wunder, denn die Kraterbeete haben handfeste Vorteile. Denn durch die tiefer gelegte Anpflanzung werden die Pflanzen, besonders in kälteren Regionen, zusätzlich vor Wind und Kältewitterung geschützt. Insgesamt wird in einem solchen Kraterbeet die Wärme einfach besser gespeichert, da die Beete von einem Wall umgeben sind. Selbstredend eignet sich diese Art des Anbaus in erster Linie für wärmebedürftige Gewächse. Grundsätzlich gedeihen hier aber viele Nutzpflanzen prächtig.

Kraterbeet Aufbau
Das kreisförmige Kraterbeet hat in der Mitte eine tiefe Aushebung. Das Anlegen eines solchen Beetes ist im Grunde genommen keine so große Sache wie mancher vielleicht denkt. Für den Bau wird einfach ein Kreis mit Hilfe von Pflock plus Schnur gezogen. Der ideale Durchmesser beträgt dabei mindestens 1,8 bis etwa 2,2 Meter. Bei dieser Größe ist in jedem Falle ein bequemes Bearbeiten der Beetaushebung gegeben.

Kräuter im Kraterbeet pflanzen
Neben Gemüse sind mediterrane, wärmeliebende Kräuter wie beispielsweise Thymian die erste Wahl für Kraterbeete. Selbst bei kälteren Wetterverhältnissen partizipieren die Kräuter in wahrsten Sinne des Wortes vom Kraterschutz. In der Winterzeit sind aber üblicherweise zusätzliche Reisigabdeckungen o.ä. von Nöten. Grundsätzlich sollte die Nutzkräuterzucht hier aber sehr gut gelingen, erst recht wenn wir den Untergrund zusätzlich mit Kalk verbessern.

Wenn Sie nun ein Kraterbeet selber bauen möchten, lesen Sie dazu bitte den ausführlichen Beschreibungstext in unserer Unterkategorie Kraterbeet anlegen. Wer beim Anlegen sorgfältig vorgeht, hat lange Freude am selbstgebauten Krater, ohne dass nennenswerte Nachbesserungen nötig sind.

Kleingarten

19. September 2010

Gerade mitten in der Stadt ist der Kleingarten für Hausbesitzer eine wohltuende Erholungsstätte. Zwischen all den grauen Betonbauten sind grüne Pflanzen und bunte Blumen für jeden Bewohner eine wahre Wohltat. Zusätzlich verstärken Vögel wie auch andere Gartenbewohner den naturnahen Effekt. Mancher Kleingarten Besitzer legt dazu noch Mini Teiche oder sogar kleine Wasseranlagen nebst Bachlauf an. Die plätschernden Geräusche lassen einen mitunter schnell vergessen, dass man mitten in der City wohnt.

Neben dem optischen und erholsamen Faktor spielen bei den Kleingärten zudem nützliche Aspekte eine wesentliche Rolle. Denn so mancher Stadtmensch baut seine eigenen Gemüse, Kräuter und Früchte auf seinem kleinen Garten Grundstück an, dabei ist die körperliche Betätigung für viele eine wahre Wohltat. Schlussendlich dienen die städtischen Grünflächen genau wie in kleinen Dörfern als Treffpunkt für Feierlichkeiten mit Familie, Freunden wie Nachbarn. Außerdem dienen sie nicht wenigen Kindern als Ersatzspielplatz, die gerade in Ballungsgebieten oft Mangelware sind, ganz zu schweigen von Parks, Wäldern oder anderen Grünzonen.

Kleingärten verbessern die Ökologie
Weitere positive Auswirkungen sind die Verbesserung der Luftqualität. Insgesamt sorgt jeder Kleingarten für eine spürbare Steigerung der allgemeinen Lebensqualität. So wundert es nicht weiter, dass es alleine hierzulande über 1 Millionen Kleingärten gibt. Dem deutschen respektive europäischen Vorbild dieser faktisch systematischen Begrünung folgen inzwischen weltweit zahlreiche (arme) Länder, allen voran in der dritten Welt. Hier wird sogar an Konzepten gearbeitet, wie auf die Weise die allgemeine Ernährungssituation merklich verbessert werden kann.

Kleingarten mieten oder kaufen
Neben den Hausgärten geht es aber bei den Minianlagen ganz besonders um jene fremd gemietete, die eben außerhalb des eigenen Hauses liegen. In der Definition versteht man somit unter dem Begriff Kleingarten beziehungsweise Schrebergarten eine umzäunte Fläche, vor allem wenn diese zu einem größeren Komplex gehört, die jeweils in kleine Abschnitte (Parzellen) unterteilt sind. Wichtiger Bestandteil ist oft noch ein Kleingartenverein, der die Gesamtanlage administriert und diese an die Pächter weiter vermietet. Standesgemäß gehören zu vielen Objekten ein Gartenhaus inklusive Möbel. Größere Komplexe bieten zudem sanitäre Einrichtungen für die Notdurft beziehungsweise Waschräume. Kleingarten Angebote gibt es nahezu in jedem Ort, gerade in den großen Metropolen wie Hamburg, Berlin, München, Köln, Hannover, Bremen, Wien usw. suchen viele Einwohner danach.

Wer dagegen lieber einen Kleingarten kaufen will statt zu pachten, findet hier ebenfalls in fast jeder Stadt entsprechende Kaufangebote. Immobilienbesitzer, die Haus oder Wohnung wegen Umzug veräußern, müssen oftmals ebenfalls ihre Kleingärten verkaufen. Insgesamt ist der Kauf mit allen Formalitäten nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, schließlich handelt es sich um einen Grundstückserwerb. Auch wenn man Eigentum erwirbt, so heißt das noch lange nicht, dass man mit den Gärten machen kann was man will. Ein genauer Blick in die jeweiligen Bestimmungen bzw. den Kleingarten Kaufvertrag ist daher unabdingbar.

Irrgarten

19. September 2010

Wie sieht ein Irrgarten aus und wie funktioniert das System? Im Grunde genommen handelt es sich bei einem Irrgarten um eine ausgeklügelte künstliche Heckenanlage. Wobei die Heckenpflanzen auffällig hoch und dicht gewachsen sein müssen, damit die Anlage ihren irrenden Effekt auch im vollen Umfang erfüllt. Zweifelsohne haben Irrgärten etwas mystisches an sich, und wer sie betritt sucht einfach den besonderen Kick durch die endlosen Gänge seinen Weg in die Freiheit zu finden.

Irrgarten Aufbau
Oft spricht man daher auch vom Gartenlabyrinth, wenngleich die Bezeichnung nicht ganz korrekt ist. Denn im Gegensatz zu einem Labyrinth besteht der Irrgarten aus etlichen, kompliziert verschachtelten Gängen, Sackgassenwegen, Schleifen sowie Kreuzungen. Dabei werden die Wege möglichst so verzweigt gebaut, dass der Suchende eben häufig in die Irre geführt wird, manchmal sind es auch optische Täuschungen.

Was Aufbau und Form des kompletten Systems anbelangt, so gibt es hier alle erdenklichen Varianten. Der Irrgarten kann sowohl ein Kreis, Rechteck oder Viereck sein. So können die Wege ebenfalls in geraden, eckigen Bahnen oder in Kreisen verlaufen. Beim Bau des Gartens wird normalerweise strickt darauf geachtet, dass nahezu jeder Gang möglichst gleich aussieht und breit ist, damit sich der Suchende nicht an irgendwelchen Unterscheidungsmerkmalen orientieren kann. Allenfalls gibt es zwischendurch kleine Auflockerungen, meist in Form von einem lichten Platz, damit der Irrende eine Pause einlegen kann und nicht womöglich noch durchdreht. Nicht selten zeichnet sich ein Irrgarten aus der Luft betrachtet als skurrile Figur oder ähnlichem ab.

Dichtwachsende Pflanzen
Für die Bepflanzung dieser rätselhaften Gärten eignen sich in erster Linie ganzjährig grüne Hecken, so bleibt die Anlage außerhalb des Sommers genauso interessant für seine Gäste. Besonders häufig angebaute Irrgarten Pflanzen sind Hainbuche, Buchsbaum sowie Eibe. Sie wachsen äußerst dicht, sind standfest und schnittverträglich. Man kennt sie bestens aus heimischen Hausgärten, aufgrund ihrer sichtschützenden Eigenschaften pflanzen viele Gartenbesitzer diese Sorten rund um ihr Grundstück an.

Lass Dich in die Irre führen
In aller Regel haben die angelegten Irrgärten irgendwo mittendrin einen besonderen Zielpunkt, den es gilt durch die Heckengänge hindurch zu finden. Als Belohnung winkt dem Finder meist der Anblick besonders schöner Plätze mit Figuren, Pflanzen oder anderweitiger Überraschungen. Der Weg wieder heraus ist dann meist genauso kniffelig wie zum eigentlichen Ziel des Irrgartens.

Eleganter Grünkomplex mit hohen Kosten
Neben dem eigentlichen Spaß des herumlaufen und -irren, handel es sich bei diesen ganz speziellen Gärten oft um regelrechte Kunstwerke. Auffallend prächtige Anlagen sind daher nicht selten in unmittelbarer Nähe von eleganten Parkkomplexen zu bewundern, nicht selten sind sie Teil von historischen Schlössern. Des Öfteren bilden Irrgarten und Park auch eine Einheit, sie gehen nahtlos ineinander über. Wer so einen Garten jemals aus der Nähe gesehen hat, wird erahnen können, wie teuer so ein Bau zu unterhalten ist. Alleine die laufenden Pflegearbeiten, allen voran das ständige Schneiden des Grüns, ist auf Dauer ein immenser Aufwand. Würde man den Irrgarten nicht laufend sorgfältig pflegen, sähe er bald aus wie ein wild wucherndes Labyrinth, das schöne Kunstwerke wäre in Nuh dahin. Mal abgesehen von den Instandhaltungsarbeiten ist der ganze Irrgartenbau schon ein gewaltiger Akt mit immensen Kosten. In einigen großen Gärten wurden nicht selten weit über 10.000 Pflanzen angelegt, selbst bei kleineren Exemplaren kommen schnell 2.000 Stück zusammen.

Glas Irrgarten
Natürlich gibt es neben den Irrgärten aus Pflanzen ebenso ganz anders gebaute Labyrinth Formen. Ganz berühmt sind zum Beispiel die typischen Rummelplatz Labyrinthe aus Glas, sie erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Kirmes Besuchern. Hin und wieder stößt man zudem auf Irrwegsysteme aus Holz oder Steinen.

Hügelbeet

19. September 2010

Sein Name lässt es bereits vermuten, das Hügelbeet ist ein im wahrsten Sinne aufgehäufter Hügel im Garten. Dieser wird in der Regel unter anderem aus feinem wie groben Kompost, Holzschnitt, Laub usw. gebaut. Oben auf dem Hügelbeet beziehungsweise entlang der steilen Wände pflanzen wir dann Gemüse, Obst Kräuter und Blumen an. Diese Art der Gartenkultivierung hat eine in Asien bereits Jahrhunderte alte Tradition, bis diese letztendlich in Europa Einzug nahm.

Vorteile
Zunächst einmal helfen Hügelbeete, den verfügbaren Platz optimal zu nutzen, besser gesagt schaffen sie sogar zusätzlichen Nutzraum. Tatsächlich entstehen durch das hochgebaute Beet und die Nutzung dessen Hänge, je nach Höhe, etwa 25 ? 35 % zusätzliche Anbaufläche. Ein weiterer Vorteil ist, dass es eine rückenfreundliche Alternative darstellt, denn tiefes Bücken wie bei der flachen Bepflanzung fällt hier aus.

Da die Pflanzen quasi auf einem Komposthaufen wachsen, profitieren sie von der zusätzlichen Wärmebildung bedingt durch die Verrottungsvorgänge im Inneren. Durch den lockeren und tiefgründigen Boden der Beete, gedeihen die Pflanzen besonders üppig. Somit darf der motivierte Gärtner bei der Hügelbeet Kultivierung mit einer üppigen Ernte rechnen.

Nachteile
Bei starken Regenfällen kann es vorkommen, dass ein Teil des Erdreiches weggeschwemmt wird. Ebenfalls trocknen Hügelbeete schnell aus, allen voran auf Sandböden. Um das Wegschwemmen wie Austrocknen weitestgehend zu verhindern, sollte beim Schichten das Material fest angedrückt werden. Empfehlenswert ist für die oberste Schicht eine Kombination aus Kompost und einem Mutterboden aus lehmiger Konsistenz. Nach der Bepflanzung hilft eine zusätzliche Mulchschicht die Feuchtigkeit besser im Boden zu halten.

Und die Optik?
In wie weit ein solches Hügelbeet optisch gefällt, ist vielleicht eine Frage des Geschmacks, außerdem abhängig vom Gesamtbild der Hausgartenanlage. Eine derlei Erdaufhügelung erfüllt sicher nicht jedermanns ästhetische Ansprüche. Wiederum können wir den Hügel mit prächtigen Zierblumen aufwerten, vielleicht in gemeinschaftlicher Mischkultur mit Gemüse oder Obst. Plötzlich wirkt das hochragende Beet richtig ansprechend, hier ist Kreativität gefragt.

Hügelbeet Anbau
Mit einem gezielten Anbau können wir entsprechend höhere Erträge erwirtschaften. Es sollte im Idealfall ein regelmäßiger Fruchtwechsel unter Einsatz verschiedener Pflanzenarten stattfinden. Einige Arten von Gemüse sollten nicht immer am gleichen Standort stehen, ein Weisheit die für den normalen Gartenbodenanbau genauso gilt. Damit ihnen ein gesundes Wachstum gewährt wird, empfiehlt es sich, nach gewisser Zeit andere Sorten auf dem Hügelbeet zu kultivieren. Bei dem Anbau von Mischkulturen wird der Boden nicht von Nährstoffen ausgelaugt, somit wirft das Beet auf Dauer zufriedenstellende Erträge ab.

Passende Gesellschaft für Hügelbeete wählen
Apropos Mischkultur, diese wird allgemeinhin von vielen Nutz- wie Ziergewächsen geliebt. Ein prädestiniertes Beispiel dafür ist die Erdbeere. Sie gedeiht prächtig inmitten von Zwiebeln, Spinat, Lauch, Kopfsalat usw. Befinden sich die intensiv riechenden Zwiebeln beziehungsweise Knoblauch in unmittelbarer Nachbarschaft, so geben sie den Erdbeeren einen Schutz mit ihrem Eigengeruch und deren Wurzelausscheidungen, sie vertreiben damit schädliche Organismen. Man sollte gerade beim gemischten Anbau jedoch beachten, dass jede dieser Pflanzen ausreichend Raum und Luft hat um optimal gedeihen zu können.

Hochbeet

19. September 2010

Das Hochbeet empfiehlt sich in erster Linie bei geringen Platzressourcen. Noch lange nicht jeder Hobby Gärtner verfügt über eine ausreichende Fläche, auf der Zier- oder Nutzpflanzen kultiviert werden können. Einige pfiffige Gemüseliebhaber nutzten bisweilen schon eine Lösung in Form von Kübeln, in denen sie Gemüse und Obst anpflanzten. Doch ein Hochbeet ist insgesamt betrachtet sicherlich die elegantere Anbaumethode.

Vorteile von einem Hochbeet
Im direkten Vergleich zu anderen Anbauvarianten hat das Hochbeet gleich mehrere Vorteile in petto. Aufgrund des geringen Raumbedarfs kann in einem Vorgarten oder selbst auf Terrasse wie Balkon ein solches Beet angelegt werden. Des weiteren spricht ein gesundheitlicher Aspekt für die Hochbeete: Sie gewähren uns eine optimale, bück freie Arbeitshöhe, bei der Rücken und Gelenke geschont werden. Gerade ältere Gärtner sind für derlei rückenschonende Arbeit äußerst dankbar.

Praktisch und schön
Ein praktikabler Gesichtspunkt ist, dass wir den Unterbau des Hochbeetes gleichzeitig zur Kompostlagerung oder andere nützliche Dinge verwenden können. Keine Sorge, das kastenförmige Beet muss kein hässlicher Fremdkörper im Garten sein. Streichen Sie es in einer schicken Farbe an, die man je nach Umfeld wählt, so wird Ihr Beetkasten zum festen Bestandteil einer gelungen Gartengestaltung. Ganz nebenbei ist ein bunt gemixtes Hochbeet mit artenreicher Vielfalt ein prächtiger Blickfang auf unserem Hausgelände. Die hochliegende Pflanzenpracht sticht förmlich heraus, diesen Umstand gilt es unbedingt gestalterisch zu nutzen.

Hochbeete schützen vor Bodeninsekten
Des weiteren sind höhere Ernteerträge zu verzeichnen, diese Tatsache ist leicht zu erklären. In dem hoch über dem Gartenboden liegenden Beet sind die Pflanzen vor kriechenden und krabbelnden Schadinsekten besser geschützt als in jedem anderen Gartenbeet. Folglich können wir den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren oder gar komplett einsparen, gesund und sparsam heißt hier die Devise.

Richtig bepflanzen
Im ersten Jahr sollten in einem Hochbeet nur stark zehrende Pflanzen angebaut werden, das wären beispielsweise Kohl, Lauch, Gurken oder Tomaten. Diese Nutzpflanzen reichen kein Nitrat an und sind daher besonders empfehlenswert. In späteren Jahren können wir dann weitere Gemüse- respektive Kräutersorten kultivieren. Grundsätzlich eignen sich der größte Teil der Gemüsepflanzen ausgesprochen gut für die Hochbeet Bepflanzung. Logischerweise ist der verfügbare Platz beschränkt, riesig wachsende Nutz- wie Ziergewächse sollte man daher nicht anbauen.

Der Anbau von Mischkulturen wird immer beliebter in unseren heimischen Gärtenanlagen, die Vorteile dieser Kultivierung haben sich längst rumgesprochen. Um so erfreulicher, dass sich der Mischanbau unbedingt für Hochbeete anbietet. Pflanzen Sie beispielweise Knoblauch und Zwiebeln zwischen Gurken, Salat und Möhren. Damit kann man so manche Schmetterlinge, Möhrenfliegen etc. durchaus vertreiben. Die fliegenden Schadinsekten verlieren dann oftmals die Duftorientierung. Außerdem ergänzen verschiedenartige Nutzgewächse sich in nachbarschaftlicher Gemeinschaft. Diese Vorteile gelten beim hoch gelegenen Beet gleichermaßen wie auf dem Gartenboden. Lesen Sie für weiterführende Informationen den Artikel Mischkultur.

Hochbeet kaufen oder bauen
Selbstbauer finden hier eine umfangreiche Beschreibung: Hochbeet selber bauen. Wer lieber eins kaufen will, hat in Bauchfachmärkten, Garten Onlineshops usw. eine reichhaltige Auswahl zur Verfügung.

Gartentoilette

19. September 2010

In wie weit eine Gartentoilette bzw. WC notwendig ist hängt vor allem von den persönlichen Anforderungen und örtlichen Gegebenheiten ab. Wer einen Mini Grundstück hat, wird nur selten eine selbst angelegte Toilette im Garten benötigen, da tut´s dann genauso gut das häusliche WC. Bei dicht gewachsenen Gebüschen können diese notfalls auch noch als stilles Örtchen herhalten, sofern man nicht von sämtlichen Nachbarhäusern aus beobachtet wird. Bei riesigen Grundstücksflächen, wo der Weg vom Garten zum Klo mehrere hundert Meter ist, kann die Sache sich dann schon erheblich problematischer gestalten, erst recht wenn plötzlich ein großes Geschäft nötig ist. Hier kann der Bau einer Gartentoilette durchaus Sinn machen. Genauso haben häufig Schrebergartenbesitzer akuten Bedarf nach einem Klo, denn meist liegt dieser weit abseits vom Haus respektive jeglicher Toilette. Garten Pflanzen haben grundsätzlich kein Problem mit der menschlichen Düngung, darüber muss man sich keine Sorgen machen, zumindest wenn es sich der gärtnerische Klogang in Grenzen hält. Doch schlussendlich ist öffentliches Wasser lassen grundsätzlich nicht jedermanns Sache, Frauen brauchen erst recht ein richtiges WC zum Sitzen.

Gartentoilette bauen
Zunächst mal sind die richtigen Bodenverhältnisse zu schaffen, ein lehmiger Gartenboden ist denkbar ungünstig, denn hier kann der flüssige Dunst später nicht richtig versickern. Und wer möchte schon eine Grube im Garten, wo sich Urin und Fäkalien anstauen? In einem solchen Fall muss die Erde unbedingt möglichst tief aufgelockert und gegebenenfalls beispielsweise mit Sand aufbereitet werden. Wählen Sie den Platz der Gartentoilette weise, WC Gerüche lassen sich gerade bei heißen Temperaturen nicht hundertprozentig vermeiden. Es gilt demnach für den Toilettenbau genügend Abstände zu Sitzecken, Terrasse oder dem Nachbarzaun einzuplanen. Suchen Sie außerdem vorzugsweise eine flache, gleichmäßige Stelle auf dem Gelände aus. Ist der richtige Platz für die Toilette im Garten gefunden, graben wir zunächst ein Loch aus. Die optimale Lochtiefe der Notdurft liegt bei gut 1 m, die Breite bei mindestens 0,5 m. Grundsätzlich sollte die Gartentoilette nicht zu klein ausfallen. Nun bauen wir einen mehr oder weniger aufwendigen WC-Sitz, hier reichen die Varianten vom einfachen Holzbrett bis zum richtigen Klo. Als sporadische Spülvorrichtung reicht ein gewöhnlicher Plastikeimer.

Gartentoilette mit oder ohne Dach
Nun kommt das eigentliche Häuschen. Handwerklich geschickte Zeitgenossen werden sicherlich ihr eigens Holz WC bauen, ansonsten können fertige Elemente aus dem Baumarkt weiterhelfen. Ob die Toilette unbedingt überdacht sein muss, ist im einzelnen abzuwägen. Freilich fühlt man sich besser in einer Toilette mit Dach. Allerdings hat die Gartentoilette ohne Dach dagegen den Vorteil, dass die Naturkräfte uns dauerhaft bei der Reinigung helfen, vor allem der Regen hält das stille Örtchen im gewissen Umfang sauber. Eventuell können wir das Holzhäuschen rundherum noch mit zusätzlichen Sichtschutzvorrichtungen versehen, mancher mag sich dann besser fühlen.

So praktisch die Toilette im Garten auch sein mag, sie stößt im Alltag an ihre Grenzen. Gelegentliche WC Gänge sind sicher kein Problem, der natürliche Prozess beseitigt alles. Zum Dauereinsatz für die komplette Familie wird sich die Gartentoilette in der Praxis aber kaum eignen, vor allem die Geruchsbildung wird dann zum Problem.



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